Am Anfang steht eine schriftliche Bestandsaufnahme: Domains und Registrare, DNS, Hosting- und Cloud-Konten, Datenbanken, eingebundene Drittanbieter, Cron-Jobs, Repositories und die Frage, wer welche Zugangsdaten besitzt. Diese Übersicht zeigt vielen Kunden zum ersten Mal die gesamte Landschaft auf einer Seite und bringt regelmäßig vergessene Subdomains, ungenutzte kostenpflichtige Dienste und Administratorkonten ehemaliger Mitarbeiter zutage.
Wir messen Verfügbarkeit von außerhalb Ihres Netzes, Anwendungsfehler von innen und die wenigen fachlichen Signale, die wichtiger sind als beides — abgeschlossene Bestellungen, versendete Formulare, Warteschlangenlänge. Schwellenwerte werden so gesetzt, dass nur alarmiert wird, wenn ein Mensch handeln muss; ein lautes Monitoring wird binnen zwei Wochen ignoriert und ist damit schlechter als gar keines.
Vor dem Regelbetrieb prüfen wir die unspektakulären Grundlagen: Zertifikats- und Abhängigkeitslaufzeiten, öffentlich erreichbare Administrationsbereiche, Umgang mit Secrets, Backup-Intervall und Aufbewahrungsfristen. Anschließend spielen wir ein Backup in eine isolierte Umgebung zurück und prüfen die Vollständigkeit der Daten — ein ungetestetes Backup ist kein Backup, sondern eine Annahme.
Abhängigkeits- und Sicherheitsupdates laufen in einem vereinbarten Takt, gebündelt so, dass ein fehlerhaftes Update isolierbar bleibt, in einer Preview-Umgebung getestet und in einem von Ihnen freigegebenen Wartungsfenster ausgerollt. Major-Upgrades von Framework oder Datenbank planen wir getrennt mit eigenem Rollback-Pfad statt sie im Routine-Patching zu verstecken.
Bei einer Störung gilt die Reihenfolge: Betrieb wiederherstellen, informieren, danach analysieren. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung, eine verständliche Beschreibung der Auswirkung und Statusmeldungen in vertraglich vereinbarten Abständen, nach der Stabilisierung eine schriftliche Zusammenfassung von Ursache und Vorbeugung. Schweigen während eines Ausfalls beschädigt das Vertrauen stärker als der Ausfall selbst.
Monatlich dokumentieren wir Überwachungsumfang, durchgeführte Updates, aufgetretene Vorfälle samt Dauer sowie die Risiken, die aus unserer Sicht als Nächstes Budget verdienen. Quartalsweise prüfen wir den Zuschnitt: ob Schwellenwerte noch zur Realität passen, ob Aufbewahrungsfristen Ihren Pflichten entsprechen und ob der Retainer wachsen, schrumpfen oder anders geschnitten werden sollte.
Wir glauben an radikale Transparenz. Sie werden immer wissen, wo Ihr Projekt steht und was als nächstes kommt.
Fortschrittsberichte jede Woche
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Klare Kontrollpunkte für Lieferungen
Vollständige technische Übergabe
Beginnen wir mit einem Gespräch über Ihre Projektziele.